Spannendes, lyrisches, reportagen

 

 

 

ICH SCHREIBE IN DEINEM AUFTRAG DEIN BUCH!

Wenn du vielleicht alte Aufzeichnungen von dir oder von jemandem aus der Familie hast, die du gerne als Buch vor dir hättest, lass es mich wissen.

Ich mache dir dein Buch, mit oder ohne Fotos als tolle Familienchronik, Memoiren usw.

Du kannst so viele Exemplare haben, wie du möchtest oder aber auch nur eines. Schreibe mir, wenn das etwas ist für dich:

 

elvana.indergand@outlook.com

 

oder fülle ganz einfach den unten stehenden Mailtalon aus, der erreicht mich garantiert.

Alles weitere besprechen wir dann. Herzlich, Elvana

 

PS. Das ist KEIN teurer Spass, ganz im Gegenteil!

 

 


 

 

TIMES ARE GONNA CHANGIN'

 

Lyrik, beginnend 1968 bis 2010. Gedichte sind auf den Punkt gebrachte Lebenserfahrungen und Seelenstimmungen.

Die dazwischen eingebundenen Fotos stammen aus meiner handmade Serie "rosty cans from the desert", also rostige Büchsen, die seit Jahren in der Wüste herumlagen, gesammelt und bearbeitet.

 

Paperback, 88 S.  CHF 14.30

e-book, CHF 3.99

 

Lies hier eines meiner Gedichte:

 

NOVEMBER

Kreise über Kloten / Silbervogel der dich trägt / Schnittrot im Herzen / Liebe die dich trägt


wüstenwind

Wenn jemals Helvetismen famos verdeutscht und mit Anglizismen liebevoll verehelicht wurden, dann in diesen Texten mit einem Hauch von Arabesken. Es sind die Tage der Pioniere, die aus dem verschlafenen Fischerdorf Sharm-el-Sheikh im Auftrag des Präsidenten Mubarak eine aufstrebende Tourismusdestination für eine Kapazität von zwei Millionen Touristenbetten zu erbauen hatten. Während dem die Beobachterin das orientalische Leben und seine Menschen wahrnimmt, reportiert sie eine Liebesgeschichte, die ihren Lauf nimmt und deren Dynamik in herrlich melodiöser Lyrik gipfelt.

 

Paperback, 368 S. CHF 19.90

erhältlich und bestellbar in allen Buchhandlungen und online

 

Leseprobe:

 

Gern hätte ich mich schreitend in Leichtigkeit aufgelöst, so leicht wie ich vorher war, als die Illusionen noch wie wilde Rosen am Himmel hingen und sie mir nichts dir nichts zu pflücken waren. Die Frage des Alterns in mir geistert durch die Stirnhöhlen und sucht sich ein Ruheplätzchen. Absitzen und Schluss machen mit den Illusionen. Bürgerliche Ruhe, Stille um und um und steril steril ein täglicher Eintopf von schmalen Freuden. Ist es denn das, was ich suche und haben möche und sich mir doch immer ins Konträre verschweift. Weiss der Teufel, Herr Biedermann hat es schwer mit mir...

 



 

AMR RABIAH

 

 

Lange vor den grossen Demonstrationen auf dem Kairoer Tahrirplatz 2010, war Amr Rabiah einer der Drahtzieher für den Umsturz des langjährigen Regmies. Die Geheimpolizei hatte ihn aber im Auge und so flüchtete er nach Zypern. Er war geschockt über den Ausgang der Neuwahlen, denn wieder einmal ging es um Machterhalt und nicht um Demokratie. Mit einem falschen Pass gelang es ihm, nach Hause zu kommen. Doch die Hetzjagd war alles andere als vorbei.

 

Übrigens, alle Personen in diesem Roman sind fiktiv. Ähnlichkeit mit lebenden Personen sind rein zufällig. Ich selbst bin nicht Gegenstand in diesem Buch.

 

Hinweis: Meine e-books sind in e-book-shops wie Apple iBooks/Amazon/Tolino und Google Play erhältlich, sowie in über 2000 anderen Online-Buchhandlungen in 30 europäischen Ländern. In den USA und Kanada sind sie über Apple iBooks und Kobo zu haben. 

 

Paperback oder gebunden zwischen CHF 14.50 - 28.90 je nach Bestellort

auch als e-book erhältlich ab ca. CHF 7.99

 

Leseprobe aus Kapitel 4

 

Widerstrebend entblösste Amr seinen Oberkörper, dessen Haut sehr hell war. Umso seltsamer wirkte der Gegensatz zu dem vorzeitig gealterten, graubraun verfärbten Gesicht. Der Arzt beugte sich über ihn und klopfte sorgfältig jede Rippe ab. Er hielt das Ohr an den Brustkorb des Kranken und prüfte das rastlose Hämmern des Herzens und das mühsame Arbeiten der Lungen. Die Untersuchung erschöpfte Amrs letzte Kräfte; er liess sich ermattet auf den sandigen Boden gleiten und schloss die Augen. Plötzlich wurde Ahmed von einem warmen Gefühl brüderlicher Zuneigung ergriffen.

"Hör zu Amr", sagte er. "Du darfst nicht sterben. Lass uns offen miteinander reden." Er half dem Kranken auf die Matratze, setzte sich neben ihn und fing an zu sprechen. Er erzählte ihm von seinen Hoffnungen und seinen Enttäuschungen, von den Lügen und Intrigen und von dem Einerlei seines beruflichen Alltags.

"Wir alle leben provisorisch", sagte er. "Jeder von uns denkt: jetzt, in diesem Augenblick ist das Leben nicht erfreulich, man muss sich irgendwie arrangieren, man muss auch Dem¨ütigungen hinnehmen, aber das ist alles nur vorübergehend. Eines Tages wird das wahre Leben beginnen. Immer wieder denke ich: man lebt nur ein einziges Mal und dieses eine Mal leben wir provisorisch und warten vergeblich auf den Tag, wo das wahre Leben beginnen soll. So vergehen die Jahre und vielleicht werden wir sterben, ohne wirklich gelebt zu haben. Glaub mir, von denen, die ich kenne, lebt keiner in der Gegenwart. Keiner ist befriedigt von dem, was er tut. Keiner könnte sagen: "Damals, an dem und dem Tage hat mein Leben begonnen." Selbst die, die an der Macht sind und ihren Vorteil daraus ziehen, sind von dem allgemeinen Stumpfsinn angewidert - und leben ständig inmitten von Ängsten und Intrigen. Auch sie leben provisorisch, wie in Erwartung."

"Man darf nicht in Erwartung leben", sagte Amr. "Auch im Exil lebt man so und das ist Übel. Man muss handeln. Man muss sagen: Genug. Ab heute."

 

 

 


 

 

 

Die Weite, die Ruhe, die Schönheit der Wüste mit ihren Farben, viel helles Licht und Sonne beflügeln mich. Barfuss durch's Leben.... wie man mit fast nichts auskommt, indem man auf das Normale verzichtet, besonders dann, wenn man es schon mal hatte, und sich fokussiert auf den Sinn des Lebens. Auf das, was die eigene Seele will.

Das kann man nicht dort, wo der Lärm wohnt. Ich brauche Szenerien von Natur und Ästhetik, viel Ruhe und Gelassenheit.

Ich wohne im Olivengarten eines Sheikhs, worin es ein paar Häuschen hat, zu denen ich schaue und den Garten sauber halte.